Was ist ein Yips?

Yips sind unwillkürliche Zuckungen, die am häufigsten beim Putten und im kurzen Spiel beim Chippen und Putten auftreten. Bei wenigen Spielern breitet sich Yips auf das gesamte Spiel aus. Der Yips macht sich am Anfang, in der Mitte bemerkbar und zeigt sich manchmal verstärkt am Ende des Schwunges. Bei vielen tritt das Symptom nur sporadisch auf und bei vielen wird es über die Zeit immer stärker und beeinflusst damit alle Schläge. Yips treten verstärkt in Stress, Druck und insbesondere in Wettkampfsituationen auf.

Prominentes Opfer Robert Karlsson

Eine Studie von Aynsley Smith, Ph.D., Director of Sport Psychology and Sports Medicine Research at Mayo Clinic, liefert einige Kennzahlen. 25% der Golfer berichteten über Yips-Symptome. Die untersuchten Spieler mit Yips zeigten in dieser Untersuchung eine höhere Grundaktivität in der Vorderarm- und Handmuskulatur und einen um 8% höheren Puls beim Putten. Die Golfer verlieren durchschnittlich 4,7 Schläge auf einer 18-Loch Golfrunde.

Artikel bei Science Daily

Tommy Armour prägt den Begriff Yips und musste wegen dieser Art der Behinderung beim Putten als Professional das Turniergolf aufgeben. Die Liste der Betroffenen ist lang: Bernhard Langer, Arnold Palmer, Sam Snead, Tony Jacklin, Tom Watson, Phil Mickelson, Bobby Jones, Sam Torrance, Ben Hogan, Nick Faldo.


Verbesserung für Yips

Die Lösungen für einen Yips hängen vor der Dauer und der Intensität der Einschränkung ab. Wichtig ist, dass der Spieler wieder in eine Situation kommt, mit dem ein entschiedener und sicherer Golfschlag möglich wird. Temporäre Verbesserungen versprechen

  • Änderung des Griffes auf Kreuz-Hand, Langer oder Sidesaddle Griff. Dies funktioniert, weil andere Muskelpartien benutzt werden.
  • Verwendung von Lang Puttern. Dies funktioniert aus ähnlichen Gründen.
  • Blind Putten und Blind Chippen. Dies bringt oft Erleichterung, da die angstauslösende Situation geschwächt wird.

Komme sie mit diesen Verbesserungen in eine Erfolgsschleife, so konditionieren Sie Ihr Emotionssystem und es kann zu einer dauerhaften Lösung führen.

Entscheidend für eine nachhaltige Lösung ist die erfolgreiche Wiederholung der Putt- und Chip-Bewegung mit einem sicheren und entschiedenen Gefühl. Kommen sie mit diesen Verbesserungen in eine Erfolgsschleife, so trainieren Sie Ihr Emotionssystem neu und es kommt zu einer dauerhaften Lösung.

golfact Definition für Yips

golfact geht beim Yips nicht von einer Krankheit aus. Yips ist nach unserer Definition eine emotionale Konditionierung, sogenannte somatische Marker.



Ein somatischer Marker ist ein spezifische sehr differenzierte Verknüpfung eines Reizes mit dem Bewegungsimpuls von Emotionen, die eine Handlung auslösen. Bei Angst wird eine automatische Köperbewegung, meist als Zucken oder Blockade, über die Emotionsverarbeitung auslöst. Die ist dem Bewussten nicht zugänglich und wenig funktional. Eine Lösung wird im Personal Coaching individuell erarbeitet. Dieser somatische Marker ist wenig funktional und wird im Personal Coaching „gelöst“.

Bei häufiger Wiederholung des Yips mit dem unangenehmen begleitenden Gefühl erhält der Yips eine körperliche Repräsentation. Bei dieser „Verhärtung“ sind entsprechend weitere köperorientierte Methoden anzuwenden, um eine Lösung zu erreichen.

Dies ist keine allgemeine Definition des Yips, die es nicht geben kann, sondern vielmehr die Definition, für die wir eine Lösung bereithalten.

Lösung für Yips

Erfolgversprechend sind Interventionen, die somatische Marker in der Emotionsverarbeitung auflösen. Die Zugänge sind die Kognition und der Körper. In der Praxis hat sich eine Kombination der Interventionen bewährt. Eine körperliche Manifestation wird mit Körperarbeit und physiotherapeutischen Anwendungen gelöst.



Entscheidend für eine nachhaltige Lösung ist die erfolgreiche Wiederholung der Putt und Chip Bewegung mit einem sicheren und entschiedenen Gefühl. Kommen sie mit diesen Verbesserungen in eine Erfolgsschleife, so konditionieren Sie Ihr Emotionssystem neu und es kommt zu einer dauerhaften Lösung.

Referenz

Lesen Sie eine persönliche Referenz. 3 ½ Jahre Yips mit 100% Versagensrate.

Das Ergebnis war sofort überwältigend. Ich habe 29 von 30 Schlägen getroffen, aus allen Lagen, gut, schlecht und blank. Dazu muss man sagen aus allen Lagen sowohl guten wie auch schlechten bzw. blanken Lagen. Ich verstehe jetzt was mit meinen Emotionen passiert. Ich weiß, wie ich sie regulieren kann, um mir das Gefühl zu geben, dass nichts passieren kann und dass ich vor nichts Angst haben brauche.

Bei den Schlägen fühle ich mich bisher noch nicht 100% sicher, aber die Ergebnisse, die aus dem Schlag resultieren und vor allem die Treffmomente sind hervorragend. Demnach ist es jetzt einfach nur etwas Übung, um die Sicherheit wieder zu bekommen und weiter die Handlungsempfehlungen und vor allem die Anker verwenden, die Herr Graf entwickelt hat.

Ich bin sehr froh und glücklich diesen Schritt zu golfact gewagt zu haben und kann es jedem anderen nur raten, der ähnliche Probleme mit seinem Spiel hat. Man erlernt durch golfact neues Wissen, was man sowohl im Golfbereich als auch im täglichen Leben anwenden kann und was einem in vielen Situationen weiterhilft.

Ich kann nun endlich sagen, dass ich nach knapp 3 einhalb Jahren den Yips bekämpft habe und das nur mit der Hilfe von golfact.

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